Zitat In Absprache mit Thomas möchte ich die Darstellung der EÜ in meinen Blog mit übernehmen. Danke
Einsatzübung “Freiflug 2009” 25.10.09
Gegen 1:45 Uhr, also mitten in der Nacht heulte die Sirene in Borau. Alarmiert wurden wir zu Verstärkung der Feuerwehr Weißenfels zu einem Verkehrsunfall auf der B 87 am Ortsausgang Weißenfels in Richtung Leißlingen. Dort bot sich folgendes Bild: nach einem Verkehrsunfall zwischen 2 PKW, wurde ein PKW durch das Brückengeländer auf die Gleise der Bundesbahn geschleudert, ein PKW steht stark deformiert auf der Eisenbahnbrücke mit mehreren eingeklemmten Personen,

der 2. PKW liegt auf der Seite und den Gleisen der Bundesbahn, in ihm sind ebenfalls mehrere Personen eingeklemmt,

ein Triebwagen der Burgenlandbahn steht nach einer Notbremsung in Höhe des 2. PKW mit mehreren schwerverletzten und unter Schock stehenden Personen. Nach Aussage von anderen verletzten Personen haben sich mehrere unter Schock stehende Personen aus dem Zug in Richtung Wald entfernt.
Gott sei Dank war das ganze eine lang vorbereitete Übung !!!
Zur weiteren Unterstützung wurden die Feuerwehren Langendorf, Großkorbetha, Sössen, Krössuln, vom DRK der Sanitätszug und die Betreungsgruppe, sowie das THW Ortsverband Weißenfels alarmiert. Insgesamt wurden ca. 200 Einsatzkräfte alarmiert.
Unsere Aufgabe war die Befreiung der eingeklemmten Personen aus dem auf den Gleisen liegenden PKW, den Abtransport der Verletzten aus dem PKW und aus dem Triebwagen. Dabei arbeiteten wir Hand in Hand mit den Kräften der FF Weißenfels, FF Langendorf und den Sanitätern. Der letzte Verletzte war eine Puppe, die im Fahrzeug verkeilt und so eingeklemmt war, das die Kameraden aus Langendorf das Fahrzeug aufschneiden mussten.
2 "Tote" und 26 Verletzte, die durch das DRK sehr realistische Verletzungen geschminkt bekommen hatten, mussten zur weiteren Versorgung ihrer Verletzungen zum eingerichteten Verletztensammelplatz gebracht werden. Nachdem diese Aufgabe erfolgreich abgearbeitet war, wurde die Einsatzstelle neu geordnet und wir wurden als Suchtrupps eingesetzt, da immer noch einige “Opfer” vermisst wurden. Ein Großteil der Verletzten wurde von Angehörigen der Bundeswehr gespielt. Die Suche dauerte eine gewisse Zeit, da 2 Soldaten sich in der angrenzenden Vegetation regelrecht tarnten.
Nach dem Beräumen der Unfallstelle durch das THW konnten wir die Einsatzstelle verlassen und uns eine Stärkung in der Cafeteria des angrenzenden Krankenhauses abholen.
Nachdem unsere beiden Fahrzeuge wieder im Gerätehaus eingeparkt und wieder einsatzbereit gemacht waren, war für uns gegen 4:30 die Einsatzübung beendet.
Vielen Dank für die gezeigte Einsatzbereitschaft, hat zum wiederholten male alles reibungslos geklappt! Jungs und Mädels, ich bin stolz auf euch !!!
Alle Bilder der EÜ "Freiflug" unter folgendem Link (HIER KLICKEN)