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April 26 Mal Etwas ganz AnderesApril 25 Frühjahrsputz 2009Ja.. wie jedes Jahr beteiligen wir uns beim Frühjahrsputz in Borau. Die Kameraden hatten heute besonders die Flur in unmittelbarer Ortsnähe im Blick. Völlig unerklärlich ist doch wieder einmal, mit welcher Boshaftigkeit der Müll in die Landschaft verkippt wird. Hoffentlich gelingt es anhand der ermittelten Reifennummern, die ehemaligen Besitzer festzustellen. Mal sehen, was die sagen, wenn sie auf gewissene Fragen antworten müssen. Der zweite Gang war der Ortseingang. Durch das nahe Einkaufszentrum kommt es immer wieder vor, dass sich Plastetüten u.ä. ansammeln. Das wurde von uns eingesammelt. Und zum Schluss haben wir den Dreck vom Osterfeuer beseitigt. Der Veranstalter - der Borauer Carnevals Club mit über 70 Mitgliedern - war dazu nicht in der Lage. Ausser Herr Braunschweig mit Frau und Tochter niemand in Sicht. Da wir aber mit dem Bürgermeister gut können, haben wir ihm den Gefallen getan. Auch hier möchte ich mich bei allen beteiligten Kameraden bedanken ! Weiterbildung Erste Hilfe am 24.April 2009Der Ausbildungstag stand unter dem Hauptthema "Erste Hilfe" unter der Besonderheit Ersthilfeeinsatz. Ganz besonderen Dank dem Kameraden Averbeck, der eine super fachliche Anleitung gegeben hat. Anhand der anschließenden Bilderreihe ist sehr gut zu erkennen, wie bei einem verletzten Motorradfahrer die Erststabilisierung durchzuführen ist. Die Tätigkeiten sind immer durch zwei Personen durchzuführen. Wichtig: die Retter müssen gemeinsam handeln und ihre Tätigkeiten absprechen. Der Kopf des Verunfallten wird durch den am Kopfende knieenden Kameraden fixiert, danach erfolgt die Öffnung des Visiers und Kontrolle auf Fremdkörper, Brille usw. . Anschließend erfasst der neben dem Verletzten befindlichen Kameraden vorsichtig den Unterkopf und rückt sacht mit den Händen nach. Der andere Kamerad zieht vorsichtig den Helm ab. Danach übernimmt dieser die Fixierung des Kopfes . Durch einheitliche Kommandos und Anweisungen wird der Verunfallte in die stabile Seitenlage gedreht. Bevor dieser Schritt getan wird ist unbedingt die Überprüfung der Vitalfunktionen notwendig. Der zweite Trainingspunkt war das Anlegen eines Stiffnecks. Zu beachten ist, dass der Verunfallte erst abtransportiert werden kann, wenn der Stiffneck angelegt ist und der Rettungsarzt die Freigabe gibt. Zuerst wird die Halslänge gemessen (Fingerbreiten) und der Stiffneck in der richtigen Einstellung fixiert. Anschliessend erfolgt das Anlegen am Kinn des Verunfallten und das Umlegen. Als letzter Ausbildungspunkt galt es die Handhabung der Schaufeltrage und der Vakuummatratze zu üben. Sicherlich nicht die Haupt-aufgabe der Feuerwehr sondern der medizinischen Rettungskräfte, aber im Notfall muss jeder von uns richtig mit unterstützen können. Die in der Reihenfolge der Handlung aufgereihten Bilder verdeutlichen ohne Worte die Tätigkeiten. Nach Fixierung mittels Gurte wird die verletzte Person auf die Vakuummatratze gelegt. Die Ausbildung war erfolgreich. Vieles Bekanntes wurde aufgefrischt, einige Neues kam hinzu und der Spass beim praktischen Üben kam auch nicht zu kurz. Vielen Dank für die Einsatzbereitschaft ! April 17 Einsatz am OstersamstagAm Ostersamstag 07:23 Uhr wurden wir mit Sirene und Alarmfunkempfänger zum Einsatz gerufen. Mit dem TLF und kompletter Besatzung fuhren wir zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Weißenfels. In der Waltherstrassewar ein Wohnungsbrand ausgebrochen. Die Kameraden Lahse und Hüfner gewährleisteten die Bereitstellung als Sicherungstrupp. Der Brand in einer Dachgeschosswohnung wurde bereits gelöscht, so dass weiteres Eingreifen durch uns nicht notwendig war.
Für die Einsatzbereitschaft der Borauer Kameraden meinen persönlichen Dank. PS: Der Beitrag der MZ
Frau kommt in Flammen ums LebenFeuer bricht in einer Dachgeschosswohnung der Weißenfelser Waltherstraße ausVON BIRGER ZENTNER
30 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen, Rettungsdienst und Polizei waren an den Unglücksort in der Waltherstraße geeilt. (FOTO: PETER LISKER) WEISSENFELS/MZ. Tragische Folgen hatte ein Feuer, das am Sonnabendmorgen in einer Dachgeschosswohnung der Weißenfelser Waltherstraße ausgebrochen warf. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr in die Wohnung kamen, fanden sie die Leiche einer Frau. "Offenbar handelt es sich um die 48 Jahre alte Wohnungsinhaberin", sagte Jörg Bethmann, Sprecher des Polizeirevieres Burgenlandkreis. Die Kripo ermittelt jetzt zur Brand- und zur Todesursache. Wie der stellvertretende Stadtwehrleiter Steve Homberg sagte, waren alle Räume der Wohnung schwarz vor Qualm, als die Feuerwehrleute mit schwerer Atemschutztechnik in die Räume gelangten. Parallel dazu wurden die anderen Bewohner des viergeschossigen Gebäudes aus ihren Wohnungen geklingelt. "Viele von ihnen lagen offenbar noch im Bett, als das Feuer ausbrach", sagte Homberg. Die acht Mieter mussten das Gebäude verlassen, konnten aber später wieder in ihre Wohnungen zurück, da sie trotz Feuers und Löscheinsatz unbeschädigt geblieben waren. Wie Homberg schilderte, muss das Feuer schon eine Weile gebrannt haben, bevor es bemerkt worden war. "Es war bei unserem Eintreffen schon am Ausgehen. Deshalb brauchten wir wenig Wasser für die Löscharbeiten." Einzelne Glutnester habe man dann mit der Kübelspritze bekämpft. "Auch deshalb, um möglichst wenig Spuren zu verwischen", sagte Homberg. Das sei wichtig für die Brandermittler der Kripo. Offenbar ein Bewohner eines gegenüberliegenden Hauses hatte am Sonnabendmorgen bemerkt, dass aus dem Dachgeschoss Qualm emporstieg, und die Feuerwehr alarmiert. "Vier Minuten später waren die ersten sechs Einsatzkräfte mit der Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug an dem Haus", berichtete Homberg. Ein Trupp habe über die Drehleiter die Brandbekämpfung aufgenommen, ein zweiter sei durchs Treppenhaus gegangen. "Wir haben dann auch sehr schnell die Frau gefunden und sie aus der verqualmten Wohnung geholt, aber der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen", so der stellvertretende Feuerwehrchef. Gleich zu Beginn des Einsatzes habe er auch das Kriseninterventionsteam des DRK angerufen. "Dabei ging es uns einmal darum, eventuell eintreffende Familienangehörige zu betreuen. Zum anderen aber auch um die Kameraden, die die Tote gefunden haben", sagte Homberg. Im Anschluss an den Einsatz habe es Gespräche mit den beteiligten Feuerwehrleuten gegeben, für die der grausige Fund ein Schock gewesen sei. |
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